Mini-Implantate in der Kieferorthopädie (NumBioLab München)


Mini-Implantate dienen in der Kieferorthopädie der skelettalen Verankerung und können dabei entweder direkt oder indirekt belastet werden. Gerade bei schwierigen klinischen Verhältnissen ermöglicht der Einsatz von Mini-Implantaten eine kieferorthopädische Behandlung ohne das Risiko eines Verankerungsverlustes, da die Belastung der Ankerzähne drastisch reduziert werden kann.

Mini-Implantate: Direkte Verankerung

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Abb. 1: Mini-Implantate: Bei der direkten Verankerung greift die reziproke Kraft direkt am Kopf der Mini-Implantate an, so dass die Ankerkräfte direkt in den Knochen abgeleitet werden kann. Mögliche Komplikationen beschränken sich hier auf die Lockerung der Mini-Implantate, die benachbarten Zähne sind dagegen nicht betroffen (copyright NumBioLab München).

Mini-Implantate: Indirekte Verankerung

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Abb.2:
 Mini-Implantate: Bei der indirekten Verankerung wird die reziproke Kraft ähnlich wie bei der dentalen Verankerung über einen oder mehrere Ankerzähne abgeleitet. Der dentale Verankerungsblock wird dabei indirekt durch die Mini-Implantate und die Teilbögen stabilisiert und gestützt (copyright NumBioLab München).

Mini-Implantate / Minischrauben in der Forschung (NumBioLab München)